Unsere kleine Orgel

Kurzbeschreibung

1 Manual,CDEF-c'''

gebrochene Unteroktave
Registeranzahl:     5
Coppel 8'

Flöte 4'

Octav 2'
Quint 1 1/3'

Mixtur  1' 3 fach  (in der großen Oktav 4 fach)

Orgelbauer: Franz Knoller, Orgelbauer in St. Veit a.d. Glan

Baujahr:                     zwischen 1690 und 1720   

Orgelweihe:               28.Oktober 2022

Gehäuse:  Es wurde 1978 von einem Arbeiter der Fa. Campidell (Feistritz im Drautal) restauriert. Dabei wurde die ursprünglich blau-weiße Marmorierung in eine grün-braune verändert.

Stimmtonhöhe:         

a1= 439,8 Hertz (15.9. 2022, 16.00 Uhr)

Temperatur               
Die Stimmung des Positivs wurde nach der Stimmung der Hauptorgel der Firma Metzler ausgerichtet und ist ähnlich der Werckmeister-Stimmung




 Windladen:                Schleifladen

Spieltraktur:               mechanisch

Registertraktur:         mechanisch mit 5 schmiedeeisernen Zügen.

Die Orgel war ursprünglich in der im Wald gelegenen Kapelle (Capela), St. Magdalena ob Feistritz im Gailtal aufgestellt und war dem Verfall preisgegeben. Pfarrer Peter Blümel erwarb die Reste des desolaten Werkes im Jahre 1978. Er ließ das Orgelgehäuse, die Schleierbretter und das Kron-Gesprenge restaurieren. Alle noch vorhandenen Holzpfeifen und die inneren Teile der Orgel wurden gegen den Holzwurm behandelt. Die zerlegten Teile waren von 1978 bis 2022 in Schachteln bei Pfarrer Hans Peter Blümel gelagert. Das Positiv trägt viele äußere und innere Merkmale, die auf die Musikkultur des Benediktinerstiftes Ossiach hinweisen. So kam es dazu, dass Blümel das prächtige Werk der 

Pfarre Ossiach schenkte (Schenkungsurkunde). Im Weiteren wurde die Orgel von Orgelbauer Tomaz Mocnik aus Cerklje, Slowenien wieder herge-stellt und zusammengebaut.  Die vorgefundenen Metallpfeifen waren zerbeult und wurden neu rekonstruiert. 3 originale Metallpfeifen vom 2‘ Register werden im Orgelkasten aufbewahrt. Zwei Keilbälge wurden neu beledert. Die Windversorgung erfolgt über ein elektrisches Gebläse und über die zwei Keilbälge. Auf Grund des vorhandenen Wappens von Abt Edmund Iblpacher(1641-1725) in der Bekrönung der Orgel und der Initialen EAO  (Edmund Abbas Ozziacensis) in den Schleierbrettern kann das Instrument eindeutig dem Stift Ossiach und dem Erbauer der dort befindlichen Chororgel, Franz Knoller zugeordnet werden. Das Positiv dürfte nach der Auflösung des Klosters Ossiach oder schon vorher nach Arnoldstein bzw. ins untere Gailtal gekommen sein.