Orgel im Altarraum: Österreichische Orgelmusik des 18. Jahrhunderts

 

Matthias Georg Monn                       Präludium und Fuge F-Dur

1717-1750

 

Leopold Mozart                                Einige Veränderungen des Stückes für den Merz

1719-1787

 

Wolfgang Amadeus Mozart              Adagio C-Dur, KV 356

1756-1791

 

Johann Georg Albrechtsberger        Fuge über B-A-C-H

1736-1809

 

 

Barockorgel: Österreichische Orgelmusik des 17. Jahrhunderts

 

Johann Caspar Kerll                          Passacaglia in d 

1627-1693

 

Georg Muffat                                     Toccata duodecima et ultima

1653-1704

 

 

Empore: Johann Sebastian Bach und die Moderne 

 

Johann Sebastian Bach                     Herzlich tut mich verlangen, BWV 727

1685-1750 

 

Nils Henrik Asheim                          Wir danken dir, Herr Jesu Christ, daß du das 

*1960                                                 Lämmlein worden bist (2017)

 

Johann Sebastian Bach                     Präludium und Fuge h-Moll, BWV 544

1685-1750

 

                                               

 

Matthias Georg Monn (Taufname; Johann Georg Mann) (* 9. April 1717 in Wien; † 3. Oktober 1750 ebenda) war ein österreichischer Komponist, Organist und Musikpädagoge der Wiener Vorklassik.

"Er muss von sehr schwächlicher Leibesbeschaffenheit gewesen sein, denn, obschon er - eine seltene Erscheinung in einem Chorherrenstifte - nie Wein trank, erreichte er doch nur ein sehr kurzes Lebensalter. Auch scheinen ein düsteres Gemüth und anstrengende Arbeit hierzu viel mitgewirkt zu haben. Er war nie verheiratet und ging immer schwarz gekleidet." Anfang der 1730er Jahre war er Chorsänger im Stift Klosterneuburg, Ob er später noch zum Hoforganisten avancierte und zudem im Stift Melk unterrichtete, liegt nahe. Am 3. Oktober 1750 starb er im Alter von dreiunddreißig Jahren an Tuberkulose in Wien. Als Komponist kam Matthias Georg Monn von der geistlichen Musik her. Mehrere große Messen hat er geschrieben, ein Magnificat und Marienlieder, dazu Orgelwerke - alles in einem spätbarocken, "alten" Kirchenstil. 

"Bannerträger der Neuen Kunst" wurde Matthias Georg Monn von dem Musikwissenschaftler Guido Adler am Anfang des 20. Jahrhunderts bewundernd genannt. War er doch ein großer Neuerer als Sinfoniker. Seine fast zwei Dutzend Werke dieser Gattung sind zwar überwiegend dreisätzig nach der Art der italienischen Opernsinfonia. Doch in seiner D-Dur-Sinfonie von 1740 integrierte Monn an dritter Stelle ein Menuett und lieferte damit den ersten bekannten Fall einer viersätzigen Sinfonie überhaupt. Im Kopfsatz der G-Dur-Sinfonie von 1749 kommt es dann zur Exposition zweier gegensätzlicher Themen, im Mittelteil zu ausgreifenden Modulationen und reicher imitatorischer Arbeit, einer Durchführung gleich. Der Weg zur Sinfonie der Wiener Klassik, die Joseph Haydn konsolidieren sollte, war gewiesen.

Johann Georg Leopold Mozart (* 14. November 1719 in Augsburg; † 28. Mai 1787 in Salzburg[1]) war ein deutscher Komponist zur Zeit der Vorklassik und Wiener Klassik. Er ist der Vater von Wolfgang Amadé Mozart, der die Wiener Klassik zu ihrer Blütezeit führte. Die längste Zeit seines Lebens wirkte und wohnte er mit seiner Familie im Erzstift Salzburg. Leopold Mozart wurde in Augsburg Er besuchte das Jesuitenkolleg St. Salvator in Augsburg und studierte ab Dezember 1737[2] in Salzburg Philosophie, wo er im Juli 1738 den Grad eines Baccalaureus verliehen bekam.[3] 1740 wurde Mozart zunächst Geiger und Kammerdiener des Reichsgrafen und Salzburger Domherrn Johann Baptist von Thurn-Valsassina und Taxis. In den folgenden Jahren erklomm er nur langsam die Karriereleiter in der Salzburger Hofmusik. Über das Amt des Vizekapellmeisters kam er dabei nie hinaus. 1747 wurde er zum „Hof- und Cammer-Componist“ ernannt. Am 21. November 1747 heiratete er im Salzburger Dom[5][6] Anna Maria Pertl, mit der er sieben Kinder hatte.[7] Von den Kindern erreichten nur zwei das Erwachsenenalter, die beide bekannte musikalische Wunderkinder wurden: Maria Anna (das Nannerl genannt) und Wolfgang Amadé (als Kind Wolferl gerufen), der zu einem der bedeutendsten klassischen Komponisten wurde.  1763 wurde er schließlich zum Vizekapellmeister mit einer jährlichen Besoldung von 400 Gulden sowie einem zusätzlichen Wein- und Brotdeputat im Wert von 96 Gulden ernannt. Mit der beginnenden musikalischen Karriere seiner Kinder suchte Leopold Mozart immer wieder um längerfristige Reiseurlaube an, welche von Sigismund III. Graf Schrattenbach (reg. 1753–1771) nicht nur genehmigt, sondern aus dessen privaten Schatullgeldern auch finanziell unterstützt wurden. Unter Hieronymus Graf Colloredo (reg. 1772–1803) war Leopold Mozart dann verstärkt an den Hof gebunden. Das mehrmals vorgetragene Ansuchen um Freistellung für eine Reise nach Frankreich führte mit Wirkung vom 1. September 1777 zu einer vollständigen Entlassung vom Hofdienst von Vater und Sohn. Aus diesem Grund trat Wolfgang Amadé Mozart die Reise nach Frankreich dann mit seiner Mutter an, welche in Paris verstarb. 1777 (mit dem Zusatz „dass er sich mit dem Kapellmeister und andern bey der Hofmusik angestellten Personen ruhig und friedlich betragen werde“) wurde Leopold Mozart wieder aufgenommen. Der Nachwelt ist er hauptsächlich als unermüdlicher Förderer und Erzieher und Reisebegleiter seines genialen Sohnes präsent, obwohl er Musik komponierte, die auch heute noch gespielt wird. Neben kirchenmusikalischen Werken und Gelegenheitskompositionen, in denen er sich gern „realer Klangeffekte“ bediente (Glockengeläut, Hundebellen, Posthorn u. a.), schrieb er eine beachtliche Zahl von Werken der Instrumentalmusik: ca. 50 Sinfonien , fünf Flötenkonzerte, ein Trompetenkonzert, drei Klaviertrios, drei Klaviersonaten, eine Reihe von Divertimenti  u. a. m.
Im Geburtsjahr seines Sohnes Wolfgang 1756 erschien Leopold Mozarts Versuch einer gründlichen Violinschule in Druck; Das Verhältnis zwischen Vater und Sohn kühlte in der Zeit um 1781/1782 merklich ab, als sich der Sohn in Wien niederließ und eine „Weberische“ ehelichte; Leopold Mozart missbilligte die Ehe seines Sohnes mit Constanze. Während eines Besuches in Wien kritisierte er, dass Wolfgang Amadé dünner geworden sei, dass in der Wohnung Kleidungsstücke herumlägen, dass es Gerede über die Finanzlage Mozarts gebe und vieles mehr.Als Leopolds Todesursache ist „Magenverhärtung“ dokumentiert, was möglicherweise als Magenkrebs zu deuten ist. Seine Grabstätte befindet sich auf dem Sebastiansfriedhof in Salzburg; es ist jedoch lediglich ein Schaugrab, das der Mozart-Enthusiast Johann Evangelist Engl (1835–1921) errichten ließ. Tatsächlich wurde Leopold Mozart 1787 in der Kommunegruft des Sebastiansfriedhofes beigesetzt.

Johann Georg Albrechtsberger (* 3. Februar 1736 in Klosterneuburg, Niederösterreich; † 7. März 1809 in Wien) war ein österreichischer Musiktheoretiker, Komponist und vor allem gelehrter Kontrapunktist.

Johann Georg Albrechtsberger war der jüngere Bruder des Komponisten Anton Johann Albrechtsberger (1729–um 1800).[1] Sein Vater war Landwirt und Fuhrwerker. Mit sieben Jahren wurde Johann Georg Sängerknabe im Stift Klosterneuburg, lernte Orgel und die Anfangsgründe der Musiktheorie. Mit 13 Jahren kam er 1749 als Chorknabe an das Stiftsgymnasium Melk. Im Jahr 1753 ging er nach Wien, um dort am Jesuitenseminar Philosophie zu studieren. Dort schloss er Freundschaft mit Michael Haydn, über den er auch dessen Bruder Joseph Haydn kennen lernte.

In den Jahren 1755 bis 1757 studierte Albrechtsberger bei den Jesuiten in Raab (Győr) und wirkte dort auch als Organist.[1] Anschließend berief man ihn an die Wallfahrtskirche Maria Taferl. kehrte er als Organist nach Melk zurück. ab 1768 als Organist und Orgelbauer in Wien. Im Jahr 1770 wurde er Organist bei St. Stephan und 1771 Regenschori der Karmeliterkirche. 1772 berief ihn Kaiser Joseph II. als 2. Hoforganisten zusich nach Wien.

Am 9. Mai 1791 wurde Wolfgang Amadeus Mozart unentgeltlich als Adjunkt des Domkapellmeisters Leopold Hofmann angestellt. In seinen letzten Lebensmonaten wünschte sich Mozart († 5. Dezember 1791) Albrechtsberger als Nachfolger zum Kapellmeister-Adjunkt am Stephansdom. Nach dem Tod von Leopold Hofmann im Jahr 1793 übernahm Albrechtsberger auch dessen Amt als Domkapellmeister. Diese Stellung hatte er bis zu seinem Tod inne.[2]

Albrechtsberger war verheiratet mit Rosalia Weiss, mit der er 15 Kinder hatte, von denen aber nur sechs ihren Vater überlebten. Er wurde auf dem Sankt Marxer Friedhof in Wien in einem Schachtgrab beigesetzt.[4] 

In Wien hatte Albrechtsberger zahlreiche Schüler, darunter u. a. Carl Czerny, Joseph Leopold von Eybler, Johann Nepomuk Hummel, Conradin Kreutzer, Ignaz Moscheles, Franz Xaver Mozart,  Sein berühmtester Schüler allerdings war Ludwig van Beethoven, über den Albrechtsberger gesagt haben soll: „[Er wird] … nie was Ordentliches machen.“Das kompositorische Werk Albrechtsbergers umfasst 279 Kirchenkompositionen, 278 Werke für Tasteninstrumente, 193 weltliche instrumentale Werke, u. a. auch sieben Konzerte für Maultrommel, Mandora und Streichorchester. Albrechtsberger schrieb auch Kammermusikfür das private Musizieren der kaiserlichen Familie – Joseph II. spielte Violoncello und liebte Fugen. Es wurde jedoch nur ein kleiner Teil seiner Kompositionen gedruckt; 

 

Johann Caspar von Kerll1627 in Adorf; † 1 1693 in München) war ein deutscher Organist, Cembalist und Komponist. Obwohl zu seiner Zeit einer der bekanntesten Komponisten und besten Lehrer, wird seine Musik heute selten gespielt.

Die Ausbildung führte ihn nach Wien und Rom (um 1645 bis 1649), wo er bei Giacomo Carissimi und vielleicht auch bei Johann Jakob Froberger studierte. Vermutlich zu dieser Zeit ist er auch zum katholischen Glauben übergetreten, eine wichtige Voraussetzung für seinen weiteren Werdegang im süddeutsch-österreichischen Raum. Leiter der Hofkapelle und des Opernhauses am Salvatorplatz in München. Danach ging er nach Wien und wirkte dort als Hoforganist, Organist am Stephansdom und als Lehrer für Tasteninstrumente. kehrte er nach München zurück. 

Er wurde am 1. März 1664 von Kaiser Leopold I. in Regensburg in den Ritterstand erhoben. Mit dem 17. Mai 1668 wurde ihm und seinen Nachkommen ein Ritterlehen (6000 fl.) verschrieben. Kerll heiratete Anna Catharina Egermayer, die  in Wien vermutlich an der Pest starb. Aus dieser Ehe stammen acht Kinder. 

Kerll schuf geistliche Vokalmusik, darunter etwa 15 Messen, und etliche Opern von denen allerdings nur eine, ein Jesuitendrama, erhalten ist; darüber hinaus komponierte er zahlreiche Werke der Instrumentalmusik, besonders bedeutend sind seine Kompositionen für Tasteninstrumente, in welchen er sich auf dem Höhepunkt der damaligen Entwicklung zeigte. Seine oft virtuose Orgel- und Cembalomusik war stark von der italienischen Musik beeinflusst.

 

Georg Muffat (* 1. Juni 1653 in Megève (Savoyen); † 23. Februar 1704 in Passau) war ein deutsch-französischer Komponist und Organist des Barocks.[1] Die Vorfahren väterlicherseits kamen aus dem schottischen Ort Moffat, mütterlicherseits wahrscheinlich aus Frankreich. Muffat bezeichnete sich selber als Deutschen.[2] Muffat erhielt seine wegweisende musikalische Ausbildung in Paris; eine Schülerschaft bei Jean-Baptiste Lullyist jedoch nicht belegbar. Er lebte mehrere Jahre im Elsass, zuerst als Student am Jesuitenkolleg in Schlettstadt und ab 1671 in Molsheim, wo er zum Organisten des hier im Exil wirkenden Straßburger Domkapitels ernannt wurde. Ab 1674 studierte er Rechtswissenschaften in Ingolstadt und ließ sich danach in Wien nieder. Da er keine feste Anstellung finden konnte, ging er 1677 nach Prag und von dort aus 1678 nach Salzburg, wo er neben Heinrich Ignaz Franz Biber eine Anstellung als Domorganist und Kammerdiener bei Erzbischof Max Gandolph Graf von Kuenburg erhielt. Letzterer ermöglichte ihm 1680 einen längeren Aufenthalt in Italien zu einem Orgelstudium bei Bernardo Pasquini, der in der Tradition von Girolamo Frescobaldi stand. Muffat traf in Rom mit Arcangelo Corelli zusammen, dessen Werk er sehr bewunderte. Unter diesem Eindruck komponierte er seine ersten Concerti grossi, die im „Hause des Herren Corelli“ zur Aufführung kamen. 

Nach dem Tod seines Dienstherrn wechselte Muffat 1690 an den Hof des Bischofs Johann Philipp von Lamberg nach Passau als Kapellmeister und Hofmeister der Edelknaben. Muffats neun Söhne wurden Musiker, der bekannteste unter ihnen ist Gottlieb Muffat.

Muffat war wie vor ihm Johann Jakob Froberger und nach ihm Georg Friedrich Händel ein musikalischer Kosmopolit, der eine wichtige Rolle beim Austausch europäischer Musiktraditionen spielte. Er war der einzige Komponist, der sowohl mit Lully als auch mit Corelli, beide Symbolfiguren der französischen Oper beziehungsweise der italienischen Instrumentalmusik, persönlich eng verbunden war.

 

"Herzlich tut mich verlangen" is a German hymn, with lyrics written by Christoph Knoll, with a melody adapted from a secular song by Hans Leo Hassler. It is a prayer for a blessed death, beginning "Herzlich tut mich verlangen nach einem sel'gen End". Its hymn tune,  was later also used for Paul Gerhardt's "Befiehl du deine Wege" and "O Haupt voll Blut und Wunden".[1]Knoll schrieb das "geistliches Sterbelied" (spiritual song for the dying) "Herzlich thut mich verlangen nach einem selgen End" during the plague of 1599.

 

Herzlich tut mich verlangen
nach einem selgen End,
weil ich hier bin umfangen
mit Trübsal und Elend.
Ich hab Lust abzuscheiden
von dieser argen Welt,
sehn mich nach ewgen Freuden:
o Jesu, komm nur bald.

The tune, "Befiehl du deine Wege" was written by Hans Leo Hassler around 1600 for a secular love song, "Mein G'müt ist mir verwirret [de]", which first appeared in print in the 1601 Lustgarten Neuer Teutscher Gesäng.[5][6] It was combined with the sacred text "Herzlich tut mich verlangen", He used the same tune for Paul Gerhardt's hymn "O Haupt voll Blut und Wunden"   The rhythmic melody in phrygian mode was later sung in regular meter.[10] Its phrygian mode and ambiguous harmonies contribute to the affekt of sadness common to all three texts.[8] 

 

Nils Henrik Asheim (* 20. Januar 1960 in Oslo , Norwegen) ist ein norwegischer Komponist und Organist, der in Stavanger lebt . [1]

Asheim wurde an der Norges Musikkhøgskole und am Sweelinck-Konservatorium in Amsterdam ausgebildet . Seine Produktion umfasst Kammermusik, Orchesterwerke, geistliche Musik, Musiktheater und digitale Musik, und seine Lillehammer −94- Fanfare wird von „Gardemusikken“ auf Schallplatte veröffentlicht. Asheim wird zweimal mit dem Spellemannpreis ausgezeichnet , 2005 in der Klasse „Zeitgenössische Musik“ für „ 19. März 2004, Osloer Dom“ und 2010 in der Klasse „Zeitgenössischer Komponist des Jahres“ für „ Mazurka – Neuverfilmung von Chopin “. Außerdem wurde er 2003 zusammen mit Anne-Lise Berntsen in der Offenen Klasse für Kom regn nominiert . Für „Chase“ erhielt er 2002 den Edvard-Preis in der Klasse Zeitgenössische Musik und 2011 den Lindeman-Preis. [1] [2] [3] [4] [5]

Präludium und Fuge h-Moll BWV 544 ist ein Orgelmusikstück, das Johann Sebastian Bach zwischen 1727 und 1731 während seiner Amtszeit in Leipzig schrieb . 

Aufgrund des zutiefst melancholischen Charakters, des h-Moll- Affekts und der musikalischen Elemente des Werks glauben einige, dass die jeweiligen Sätze als Präludium und Postludium neben der h-Moll -Kantate Laß, Fürstin, laß noch einen Strahl, BWV, aufgeführt wurden 198 , das am 17. Oktober 1727 in der Universitätskirche zu Leipzig als Trauerode für Christiane Eberhardine , Ehefrau Augusts II. des Starken , des Kurfürsten von Sachsen und König von Polen , aufgeführt wurde . [3]  

Eng verwobene 32tel- Tonleitern, Vorhalte, dramatische Oktavpedaleffekte , Spannungsaufbau durch Wiederholung und Vorschlagsharmonien charakterisieren diesen Satz. Dem Eröffnungsthema folgenkontrastierende Fugenepisoden . Durch die komplexe Ritornellstruktur dieses Präludiums ähnelt das Werk strukturell denen anderer reifer Orgelwerke, etwa der Präludien BWV 548 und BWV 546 . [4]

Die 4/4- Fuge ist im Vergleich zum 6/8- Präludium zurückhaltender und enthält ein relativ geradliniges Thema, das sich in Einzeltonschritten auf der h-Moll-Tonleiter auf und ab bewegt.